Black Jack-Spieler kämpft gegen Casinoverbot

Thomas P. Donovan wurde der Zutritt zum Grand Victoria Casino and Resort verboten, nachdem er Karten am Black Jack-Tisch gezählt hatte. Donovan zog wegen dieses Verbots gegen das Casino vor Gericht, um sein Recht zum Casinobesuch und zum Glücksspiel wiederzuerlangen.

Donovan warf die Frage auf: Muss das Casino ein selbsternanntes professionelles Black Jack-Spiel mit Kartenzählen erlauben? Donovans Anwalt argumentiert, dass weder das Grand Victoria noch der Staat Regeln aufgestellt hat, die eine derartige Handlungsweise verbieten. Aus diesem Grund darf Donovan auch nicht der Zugang zu dem Casino verboten werden.

Der Anwalt des Grand Victoria argumentiert hingegen, dass das Casino ein privat geführtes Unternehmen ist und es daher das Recht besitzt, mit Einzelkunden das Geschäft zu verweigern, ohne dafür Gründe angeben zu müssen. Am Dienstag wurde Donovans Fall von drei Richtern am Berufungsgericht von Indiana an der Indiana University Southeast in New Albany angehört. Ungewöhnliche Fälle, die im Interesse der Gemeinschaft stehen, werden oftmals außerhalb des Hauptsitzes des Gerichts verlagert.

Der Gerichtsfall zog eine Schar von mehr als 300 Studenten, Casinovertreter sowie Richter örtlicher Gerichte an. Der Richter L. Mark Bailey, einer der Vorsitzenden dieses Falls, sagte, dass eine Entscheidung in etwa zwei Monaten gefällt werde.

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