Charlie Crist setzt Black Jack vertraglich in Florida fest

Gouverneur Charlie Crist hat einen Vertrag unterzeichnet, der dem in Florida ansässigen Stamm der Seminole sieben Casinos gestattet, in denen sie Black Jack-Kartenspiele anbieten können. Im Gegenzug bezahlt der Stamm während eines Zeitraums von 20 Jahren mehr als 6 Milliarden Dollar an den US-Bundesstaat Florida. Gouverneur Crist gab heute in einer Pressekonferenz bekannt, dass der Bundesstaat zusätzlich zu den 150 Millionen Dollar pro Jahr auch noch einen Anteil an den Gewinnen der Spiele erhalten wird.

Dies ist jedoch nicht das erste Übereinkommen dieser Art, das zwischen Gouverneur Crist und dem Stamm der Seminole abgeschlossen wurde. Auch ein Vertrag aus dem Jahre 2007 zwischen den beiden Parteien gestattete dem Stamm das Angebot von Black Jack-Spielen gegen eine Zahlung von 150 Millionen Dollar. Diese Vereinbarung wurde jedoch vom Obersten Gerichtshof des US-Bundesstaates Florida abgelehnt, da sie nicht von der gesetzgebenden Gewalt bewilligt worden war.

Zusätzlich zur Bewilligung der exklusiven Rechte des Angebots von Black Jack-Spielen durch den Stamm der Seminole erlaubt dieser Vertrag auch das Angebot von High Stakes-Pokerspielen durch die Hunde- und Pferderennbahnen des US-Bundesstaates Florida und ihren Jai-Alai Frontóns. Diese neue Vereinbarung senkt zudem die Steuern dieser Stätten, die sie auf die Einkommen Ihrer Slot-Automaten bezahlen müssen. Dies dient als Entschädigung, weil ihnen das Recht verwehrt bleibt, Black Jack-Spiele anzubieten.

Ein wichtiger Punkt, den es bei diesem Vertrag anzumerken gilt, ist, dass darin nur die Rechte bezüglich Black Jack ausgehandelt werden. Roulette und Craps werden dabei mit keinem Wort erwähnt, da diese Spiele erst noch von der Gesetzgebung gebilligt werden müssen.

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