Die Jagd nach zwanghaften Spielern geht vor den Obersten Gerichtshof von Indiana

Jenny Kephart kämpft seit zwei Jahren gerichtlich gegen ein Casino aus Indiana. Sie schuldet dem Casino Geld, ist aber nicht der Ansicht, dass sie den fälligen Betrag auch bezahlen muss. Kephart hat ein Problem mit dem Glücksspiel und sie hat an den Black Jack-Tischen des Casinos 125,000 Dollar verloren. Seitdem kämpft sie vor Gericht um diese Summe. Sie behauptet, die Angestellten hätten eine derartige Anhäufung der verlorenen Summe niemals zulassen dürfen. Der Fall geht nun vor den Obersten Gerichtshof von Indiana.

Im März des Jahres 2006 besuchte Kephart das Caesars Riverboat Casino, das inzwischen in das Horseshoe Southern Indiana Casino umbenannt wurde. Kephart verspielte insgesamt 125,000 Dollar an Credits, die auch vom Casino zugelassen wurden. Ehe Frau Kephart den Kredit in Anspruch nahm, hatte sie zuvor schon 8,000 Dollar an Eigenkapital verloren. Der Großteil ihrer Verluste entstand durch das ununterbrochene Spiel an den Black Jack-Tischen.

Im kommenden Monat wird der Fall dem Obersten Gerichtshof von Indiana vorgelegt. Dieser wird entscheiden, ob Frau Kephart die Summe an das Casino bezahlen muss. Es ist möglich, dass dieser Fall wegen der rechtlichen Folgen über den US-Bundesstaat von Indiana hinausgehen wird. Frau Kephart gibt zu, dass sie spielsüchtig ist. Dies ist auch die Entschuldigung dafür, weshalb sie den Kredit nicht an das Casino zurückzahlen will.

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