Ken Uston

Ken Uston

Ken Uston ist wahrscheinlich der berühmteste, gewinnende Black Jack Spieler, der für seine Expertise im Mannschaftskartenzählen bekannt ist. Uston gewann Millionen in seiner professionellen Black Jack Karriere, was ihm in den 70ern und 80ern den Status eines Prominenten einbrachte. Ken schrieb mehrere Besteller über das Thema Black Jack und Kasinoglücksspielstrategien. Als mathematisches Genie, schrieb Ken außerdem Mitte der 80er 10 Computerleitfäden und 4 Videospielstrategiebücher.

Kens Vater, Senzo Usui war ein japanischer Geschäftsmann, bevor er in die USA umzog, wo Ken als ‘Kenneth Senzo Usui’ am 12. Januar 1935 geboren wurde, was der Familie nach dem 2. Weltkrieg seine ganz eigenen Probleme brachte. Trotz der rassistischen Beleidigungen und Provokationen von anderen Kindern, zeichnete sich Kenneth in vielen Dingen aus – Schule, Klavier, Sport, Geschicklichkeitsspiele – und durfte in seinen schulischen Jahren mehrere Klassen überspringen.

Ken studierte an der Universität Connecticut, wo seine Familie lebte, wechselte dann nach Yale, wo sein Vater Senzo ein Professor war. 1955, im Alter von 20 Jahren, beendete er sein Studium an der Yale mit einem Abschluss in Wirtschaftswissenschaften. Uston ging dann weiter auf die Harvard Universität und machte seinen MBA in Finanzwissenschaften. Nach acht Jahren in der Armee wurde Ken Uston ehrenhaft als zweiter Leutnant entlassen. Ken, der die strenge Arbeitsethik seines Vaters übernahm, fand sich nunmehr bereit, die Geschäftswelt zu erobern.

Ken Uston traf seine Frau Betty, die bald darauf Mutter seiner 3 Kinder wurde. Nachdem die Familie nach Marin County umgezogen war, arbeitete sich Ken bis zum Präsidenten und CEO der Pacific Clearing Corporation hoch, verabscheute die Geschäftswelt jedoch bald, die angefüllt war mit Intrigen, Gier und Leiterkletterei. 1965, beschäftigt an der Börse von San Francisco, traf er die Entscheidung, “sich selbst zu finden” und schaffte es, das in einer einzigen Nacht zu tun.

Uston ging eines Abends aus, um zu feiern, und traf auf “AL Francesco”, der Ken in die Welt der Black Jack Kartenzählung einführte. Ken war sich sicher, das er das Spiel Black Jack lernen und beherrschen und währenddessen einen erheblichen Reichtum erreichen könnte, also begann er, das Spiel während seiner Mittagspausen zu studieren. Nachdem sein Vertrauen ausreichend war, reiste er nach Las Vegas und begann mit der Eroberung der Kasinos.

Uston erlangte schnell Bekanntheit, Geschichten seines Erfolges tauchten in Magazinen und Zeitungen auf. Ken gab seinen Job bei der Börse auf, um Black Jack Vollzeit zu spielen. Während der 70er und 80er Jahre, erfuhr Uston einen aufwändigen Erfolg an den Tischen, was ihm den Lebensstil eines prominenten Singles einbrachte (von seiner Frau jetzt geschieden). Ken hatte alles – Limousinen, Partys, Kasinosuiten und viele Frauen – und dennoch war er nicht glücklich.

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Irgendwo auf dem Weg hatte Ken Uston seine Beziehung zu seinen 3 Kindern verloren. Er wurde regelmäßig geschlagen und aus Kasinos geworfen. Abgesehen von dem angesammelten Vermögen, und selbst das nur hin und wieder, sah Uston nicht sehr viel, worüber er glücklich hätte sein können.

Ken unterzog sich juristischen Schlachten mit Kasinos und seiner Ex-Frau, was bis zu seinem Tod im Alter von 52 Jahren andauerte. Uston wurde 1987 auf dem Fußboden seines gemieteten Apartments in Paris, Frankreich gefunden. Die Ursache seines Todes wurde offiziell als Herzinsuffizienz dokumentiert.

Black Jack Bücher, die von Ken Uston geschrieben wurden:

  • The Big Player – 1977
  • One Third of a Shoe [and] How You Can Win At Blackjack in Atlantic City – 1979
  • Million Dollar Blackjack – 1981
  • Ken Uston on Blackjack – 1986

Andere Bücher, die von Ken Uston stammen:

  • Mastering PAC-MAN – 1981
  • Ken Uston’s Guide to Buying and Beating the Home Video Games – 1982
  • Ken Uston’s Home Video ’83 – 1982
  • Score! Beating the Top 16 Video Games – 1982
  • Ken Uston’s Guide to Home Computers – 1983
  • Ken Uston’s Illustrated Guide to the Adam – 1984
  • Ken Uston’s Illustrated Guide to the Apple IIe – 1984
  • Ken Uston’s Illustrated Guide to the Commodore 64 – 1984
  • Ken Uston’s Illustrated Guide to the Compaq – 1984
  • Ken Uston’s Illustrated Guide to the IBM PC – 1984
  • Ken Uston’s Illustrated Guide to the Kaypro – 1984
  • Ken Uston’s Illustrated Guide to the Macintosh – 1984
  • Ken Uston’s Illustrated Guide to Today’s Most Popular Computers – 1984
  • Ken Uston’s Illustrated Guide to the IBM PCjr – 1985